JtfO-Bundesfinale 2022

Vom 13.09-17.09.22 ging es für viele SportlerInnen vom Friedrich-Schiller-Gymnasium nach Berlin. Dort fand das alljährliche Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ statt. In Berlin fanden eine Menge Wettkämpfe statt, welche in vielen verschiedenen Sportarten ausgetragen wurden. Nach zwei Jahren Pandemie-Pause ging es dieses Jahr wieder los. Mit einem Junioren Achter, einem Juniorinnen Renndoppelvierer und einem Mädchen Renndoppelvierer, qualifizierten sich die SportlerInnen einige Wochen beim Landesfinale zuvor in Ratzeburg. Am Dienstag ging es schon sehr früh los! Die Fahrt nach Berlin dauerte ca. vier Stunden und diese Zeit wurde ordentlich genutzt, um die Vorfreude zu steigern… Im Zug herrschte FFP2 Maskenpflicht und den einzelnen Mannschaften wurden Abteile zugeteilt. In Berlin am Hauptbahnhof angekommen, bekamen die SportlerInnen und die Trainer ihre „Ausweise“, mit denen sie automatisch mit allen S-Bahnen, Bussen und anderen Verkehrsmitteln fahren konnten. Danach ging es zu deren Hostel a&o, indem alle RuderInnen aus allen Bundesländern untergebracht worden waren. Da nicht klar war, ob es bei der Regattastrecke Kleinigkeiten zum Essen gab, sind die Mannschaften nochmal Einkaufen gegangen und haben auch noch etwas gegessen, um für den kleinen Stadtbummel, der am Dienstag noch geplant war, bereit zu sein. Da die SportlerInnen am Dienstagabend noch zu dem Landeshaus von Schleswig-Holstein eingeladen worden sind, besichtigten sie auch noch das Brandenburger Tor. Nach diesem anstrengendem und langen Tag ging es für die SportlerInnen wieder zum Hostel und der Abend wurde entspannt abgeschlossen. Am Mittwoch ging es für die Schüler vom FSG schon vormittags zur Regattastrecke, um vor den Vorläufen am Donnerstag noch ein letztes Mal zu trainieren. Nicht nur die JtfO Boote (Mädchen Renndoppelvierer, Juniorinnen Renndoppelvierer, Junioren Achter) wurden gefahren, sondern auch der Juniorinnen Achter, welcher nicht bei JtfO mitgefahren ist, aber bei dem Schülerachtercup. Der Achtercup fand auf der gleiche Regattastrecke statt, wie das Bundesfinale. Wie beim Bundesfinale gab es dort auch einen Vorlauf, indem entschieden wurde in welchem Finale man fährt, und ein Finale. Gegessen wurde bei einem Dönerladen oder man hat sich etwas bei Lidl geholt, welche beide in der Nähe von der Strecke waren. Eines der Highlights am Mittwoch war der Besuch im Reichstag, welcher von den Trainern organisiert wurde. Die Aufregung auf den nächsten Tag stieg mit jeder Stunde, denn am Donnerstag wurde entschieden in welchem Finale man mitfährt… Die ersten Vorläufe am Donnerstag fanden bereits um 10 Uhr statt. Der Juniorinnen Renndoppelvierer belegte im Vorlauf den dritten Platz und qualifizierten sich damit gleich ins Halbfinale. Der Mädchen Renndoppelvierer musste jedoch in den Hoffnungslauf, da sie im Vorlauf nicht unter die ersten drei gekommen sind. Außerdem ist der „Schiller-Achter“, also der Junioren Achter, im Vorlauf auch unter die ersten drei gekommen und ist deshalb gleich ins A-Finale gekommen. Der Juniorinnen Achter, der beim Schülerachtercup mitgefahren ist, ist keinen Vorlauf gefahren, sondern nur ein Bahnverteilungsrennen, in dem entschieden wurde in welcher Regattabahn man fährt. Gegessen wurde am Donnerstag an der Strecke, an der eine Catering Firma Essen angeboten hat. Die Finals am Freitag fanden schon früh statt, weshalb die SportlerInnen auch schon früh wieder ins Hostel zurück gefahren sind. Die ersten Halbfinals am Freitag fanden bereits um 9 Uhr statt. Die darauffolgenden Finals waren ein paar Stunden danach. Der Juniorinnen Renndoppelvierer qualifizierte sich für das B-Finale und belegte dort einen sensationellen dritten Platz. Ebenso der Mädchen Renndoppelvierer qualifizierte sich für das B-Finale und belegte dort einen starken zweiten Platz. Auch der Junioren Achter erlangte einen sauberen sechsten Platz und das sogar im A-Finale. Sowie es dem Junioren Achter gelang im A-Finale mitzufahren, gelang dies auch dem Juniorinnen Achter, wo sie dann auch noch den vierten Platz belegten. Am Abend von diesem spektakulären Regattatag fand auch noch die Abschlussfeier statt. Diese wurde im Velodrom veranstaltet und hier wurde auch die Siegerehrung abgehalten. Doch der Abend war noch nicht vorbei, denn der Preetzer Ruderclub isst am Ende von JtfO immer noch zusammen. Am Samstag sind die SportlerInnen um 10 Uhr wieder mit dem Zug nach Hause gefahren. So kamen sie ca um 14 Uhr wieder in Preetz an und konnten sich von dieser langen, aber aufregenden Reise wieder erholen.

(Text: Katharina Asbahr, Fotos: Niklas Ahlf)

  • WKII Jungen 8+ 6. Platz im A-Finale
  • WK II Mädchen 8+ 4. Platz
  • WK II Mädchen 4+ 3. Platz im B-Finale
  • WKIII Mädchen 4+ 2. Platz im B-Finale