Trainingslager Celle 2022

Vom 7 bis 14 Mai ging es für die meisten des Preetzer Ruderclubs zur alljährlichen Trainingswoche nach Celle.
Dort wurde eine Woche lang gezeltet und es war Selbstversorgung angesagt. Um 14 Uhr am 7. Mai ging es am Bahnhof in Preetz los. Mit dem Zug begann die Reise von Preetz nach Lüneburg, dann weiter nach Uelzen und ab da weiter nach Celle.
Nachdem alle gut angekommen waren, wurde erst einmal Einkaufen gegangen. Nach und nach sind alle beim Celler Ruderclub eingetroffen und haben begonnen, ihre Zelte aufzubauen. Da es schon ein langer Tag gewesen war, wurden erst am nächsten Tag die Boote vom Anhänger geladen und startklar für die nächsten Tage gemacht.
Am nächsten Morgen fand die beliebte Laufrunde statt, nach der gefrühstückt wurde und man die jeweiligen Trainingseinheiten erfuhren hat. Pro Tag waren eigentlich immer drei Einheiten vorgeplant, jedoch wurde auch mal eine ausgelassen und durch ein Stabilitätstraining ersetzt.
Da der Preetzer Ruderclub in Celle eine ziemlich warme Woche hatte und dazu noch viel Sonne, durften die passenden Klamotten und die Sonnencreme natürlich nicht fehlen! Genauso wenig durften die Mahlzeiten fehlen, um die sich die Sportler und Sportlerinnen selbst kümmerten. Jedoch an zwei Abenden wurde mit voller Besatzung gegrillt und Karten gespielt. Somit war der erste Tag im Trainingslager schon vorbei, aber es geht ja noch weiter.
Nach einer sehr kalten Nacht ging das Programm wieder los mit ein paar Änderungen! Das Rudern wurde von Tag zu Tag immer mehr eine Herausforderung. Schuld daran waren die berühmt, berüchtigten Blasen an den Händen! Auch das Wetter wurde für ein Trainingslager immer unangenehmer. Innerhalb der Woche wurde es bis zu 30 Grad warm und weder eine Wolke war zu sehen noch hat es tagsüber geregnet , sodass die Sonne gnadenlos schien. Nach jedem Training hatte man ein paar Stunden Zeit sich zu erholen oder in die Stadt zu gehen. Natürlich konnte man auch duschen gehen, da der Celler Ruderclub viel erlaubt hatte.
Die Tage danach sind ähnlich abgelaufen und die Spannung auf die große Abschlussregatta stieg! Deshalb hatte man sich im Training jetzt vollkommen auf die jeweiligen Probleme der Sportler konzentriert, um am Ende ein gutes Ergebnis bei der Regatta zu haben, denn der Ruderclub hat sich auch vor den Celler Ruderern bewiesen.
Um die Rennen möglichst fair zu gestalten, wurden am Donnerstag sogenannte Stellzeiten gefahren, das sind die Zeiten, die im Training vor der Regatta gefahren wurden, um die Zeit herauszufinden, die man auf der Strecke benötigt, um somit passende Gegner finden zu können.
Der ganze letzte Tag in Celle war die Regatta am Freitag. Die ersten Rennen starteten um 9:00 und liefen nacheinander mit ein paar Minuten Abstand ab. Da die Regatta nur zum Spaß gedacht war, konnte man völlig neue Bootsbesatzungen zusammen stellen und ausprobieren, um diese vielleicht auch auf echten Regatten fahren zu können. Nicht nur auf dem Wasser wurde angefeuert, sondern auch vom Land. Die Regatta endete am Nachmittag und die Sportler konnten einen Blick auf die Zeiten der Rennen werfen! Nach der Regatta wurden die Boote für den Hänger bereit gemacht, da der Ruderclub am Samstag früh bereits die Abreise geplant hat. Wie es so auch schon die letzten Jahre stattfand, wurde Freitagabend innerhalb der Mannschaft essen gegangen und man hat den letzten Abend zusammen verbracht.
Früh ging es am Samstag den 14. Mai wieder los! Es wurde Frühstück gegessen und die Zelte wurden abgebaut und in die Autos geladen, welche die Sachen nach Preetz gefahren haben! Ein wenig später sind die Sportler, Sportlerinnen und die Trainer zum Bahnhof gegangen, haben sich aber auch einen kleinen Abstecher zum Bäcker genehmigt.
Die Rückfahrt nach Preetz war deutlich leichter als die Hinfahrt, da nur einmal umgestiegen werden musste! Am Bahnhof in Preetz wurde sich dann gesammelt und alle sind zusammen zum Ruderclub gelaufen. Dort wurde sich mit den anderen, die im Auto gefahren sind, getroffen und die Boote wurden wieder startklar gemacht. Auch zwei neue Zweier, welche wir den Cellern abgekauft hatten, wurden schick gemacht, damit man sie schnell wieder fahren kann. Nach einer Abschlussrede sind alle Sportler nach Hause gefahren und haben die Trainingswoche Celle hinter sich gelassen!

Bericht: Johanna und Katharina Asbahr – Fotos: Niklas Ahlf